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Als Geldanleger stehen einem zahlreiche
Möglichkeiten zur Verfügung bei Kreditinstituten Geld zu parken. Eine der beliebtesten Anlageformen ist das
Tagesgeldkonto. Grundlegender Vorteil dieser Anlageart ist die schnelle
Verfügbarkeit; Bankkunden kommen täglich an das Ersparte heran. Eine
Kündigungsfrist gibt es bei diesem Konto nicht. Aus diesem Grund werden
Guthaben auf Tagesgeldkonten jedoch niedriger verzinst als
beispielsweise das Kapital auf einem Festgeldkonto; momentan beträgt die
Verzinsung etwa 1,5 bis 3,5 Prozent. Auch können die Zinsen von den
Banken jederzeit an die aktuelle Marktsituation angepasst werden. Die
Gutschrift der Zinsen auf dem Tagesgeldkonto erfolgt je nach
Kreditinstitut monatlich, vierteljährlich oder jährlich. Die Einlagen
auf einem Tagesgeldkonto sind durch die so genannte Einlagensicherung
absolut sicher und vor Verlusten geschützt.
Eine andere Möglichkeit der Geldanlage ist das Festgeldkonto. Hier sind
die Zinserträge in der Regel deutlich höher als beim Tagesgeldkonto. Es
besteht aber eine Kündigungsfrist; Kunden kommen nicht ohne Weiteres an
ihr Guthaben heran. Der Zinssatz sowie die Laufzeit eines
Tagesgeldkontos werden bei Abschluß des Vertrages genau festgelegt.
Neben den Zinsen gewähren die meisten Kreditinstitute für ein Festgeld
noch eine Rendite; diese beträgt momentan etwa 3,5 bis 5,5 Prozent.
Festgeld wird auch gerne als Termingeld bezeichnet, da es zu einem
bestimmten Termin ausgezahlt wird. Der Bankkunde hat aber auch die
Möglichkeit, dieses nach Ablauf des Anlagezeitraumes zu verlängern; man
nennt dies Prolongation. Die Mindestlaufzeit einer Festgeldanlage
beträgt bei den meisten Kreditinstituten 30 Tage. Auch verlangen viele
Banken eine Mindesteinlagesumme; diese kann beispielsweise 2.500 Euro
betragen.
Sowohl vom Tagesgeld- als auch vom Festgeldkonto können keine
Überweisungen getätigt werden. Hierfür ist ein Zwischenkonto, das so
genannte Referenzkonto, nötig. Kontoführungsgebühren verlangen die
meisten Banken für die Führung beider Konten in der Regel nicht.
Das Sparbuch ist wohl die älteste Form der Geldanlage und der Klassiker
unter den Anlageformen. Zinserträge werden hier in der Regel am
Jahresende gutgeschrieben. Die Zinserträge sind im Vergleich zu anderen
Anlageformen eher niedrig, allerdings ist auch so gut wie kein
Anlagerisiko vorhanden. Momentan betragen die Zinsen für ein Sparbuch
etwa 0,5 bis 2 Prozent. Auch an das Guthaben auf Sparkonten kommt man
nicht ohne Weiteres heran.
Spareinlagen und Bundesschatzbriefe sowie Fonds sind weitere
Möglichkeiten, sein Kapital gewinnbringend anzulegen.
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